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24 Feb

5 Dinge, die man im Sommer in Sterzing und Umgebung erleben kann

Südtirol erlebt gerade einen wunderschönen Winter: viel Schnee und eine Sonne, die täglich vom blitzblauen Himmel lacht. So schade, dass unsere Gäste uns nicht besuchen können, um diesen Wintertraum mit eigenen Augen zu sehen. Doch wir wollen zuversichtlich sein, dass reisen bald wieder uneingeschränkt möglich ist und schon jetzt davon träumen, was wir dann im Sommer in Sterzing und seinen Ferientälern erleben können:

 

Gilfenklamm. © TV Sterzing/Alex Filz

1. Sich abkühlen in der Gilfenklamm: man mag es kaum glauben, aber im Hochsommer kann auch in der Alpinstadt Sterzing das Thermometer auf beachtliche Höhen klettern. An solchen Tagen gibt es nur eins, das wirklich hilft: durch die Gilfenklamm wandern, Europas einzige Schlucht aus weißem Marmor, der an der Oberfläche grün schimmert und sogar einen Teil der Innsbrucker Hofkirche ziert. Die ehemalige „Kaiser-Franz-Josef-Klamm“ feiert heuer ihr 125 jähriges Bestehen und beeindruckt mit Brücken und Stegen und den tosenden Wasserfällen, über die der Ratschinger Bach mit Urgewalt in die Tiefe stürzt. Ein „cooles“ Naturschauspiel.

 

 

 

 

 

Sterzinger Bauernmarkt © TV Sterzing/Arnold Ritter

2. Schlendern auf dem Sterzinger Bauernmarkt: wer zuschauen möchte, wie die Bauern Ihre verlockenden Produkte
auf Ihren Verkaufstischen anordnen, der muss sich früh aus den Federn schwingen. Die Gemütlicheren unter Ihnen schlafen sich aus, frühstücken und lassen sich dann einfach über den Sterzinger Stadtplatz treiben. Die Kulisse des Zwölferturms und der Giebel der Bürgerhäuser im Hintergrund ist einzigartig. Und was gibt’s zu kaufen? Regional Saisonales, auf alle Fälle am Hof produziert oder hausgemacht: Käse, Fleisch, Honig, Obst, Gemüse, Säfte, Marmeladen, Tees und „a Schnapsl“ aus Wipptaler Kräutern.

 

 

 

Sonnenaufgang Zinseler © TV Sterzing

3. Staunend den Sonnenaufgang am Zinseler betrachten: wenn das Tal noch unter einer Dunstdecke schlummert, bieten sich dem frühen Wanderer oben am Zinseler ergreifende Bilder, wenn die Sonne langsam über die Gipfel der Dolomiten blinzelt. Der einstündige Aufstieg lohnt sich schon in aller Früh, der Ausblick ist gigantisch: Ein Rundumblick auf Südtirols Bergwelt von den Dolomiten über die Zillertaler, Stubaier und Ötztaler Alpen bis hin zu Ortler und Königsspitze.

 

 

 

 

Radweg bei Sterzing © TV Sterzing/Stefano Orsini

4. In die Pedale treten auf dem Radweg München-Venezia: der Fernradweg, der über 500 km von Bayerns südlichster Metropole bis zur „Serenissimsa“ an die Adria führt, schlängelt sich bei Sterzing der Straße, Schiene oder dem Fluss entlang. Der Ausblick zu beiden Seiten des Weges ist abwechslungsreich: Mittelalterliche Burgen, urige Dörfer, Kirchtürme mit roten Dächern, geranien-geschmückte Bauernhöfe. Egal, wie lange die Lust (oder die Kondition) anhält, Sie können von vielen Orten bequem mit dem Zug oder Bus zurück an Ihren Ausgangspunkt kommen. Wenn Sie Ihren eigenen Drahtesel nicht mitbringen möchten, holen Sie sich einfach beim Radverleih einen fahrbaren Untersatz.

 

 

Tribulaun mit Tribulaunhütte © TV Gossensass/Guus Reinartz

5. Wandern im Pflerschtal am Fuße des imposanten Tribulaun: mächtig überblickt der Bergriese des Tribulaun das Pflerschtal. Seine Felswände gehören zu den höchsten der Stubaier Alpen, doch ist er nur von erfahrenen Kletterern zu besteigen. Der Wanderer bestaunt den Dreitausender am besten von der gleichnamigen Hütte aus. Oder er erfährt das ursprüngliche Pflerschtal in der „Hölle“, dem Pflerscher Wasserfall, auf der Magdeburger Hütte oder in einer der gemütlichen Almhütten, wie der Furt- oder der Allrissalm. Für diejenigen mit besonderer Ausdauer und einem langen Atem bietet der Dolomieuweg, auf dem der französische Geologe das nach ihm benannte Gestein fand, bis zum Ziel am Rosskopf ein lohnendes Panorama auf die umliegenden Gipfel.